DIN EN 16798: Lüftungsanforderungen und Raumluftqualität in Gebäuden

DIN EN 16798 ist die zentrale europäische Normenreihe für die energetische Bewertung von Gebäuden im Bereich Lüftung und Raumluftqualität. Sie löste 2019 die EN 15251 ab und definiert Eingangsparameter für Energieberechnungen, Komfortkategorien und Außenluftvolumenströme. Teil 1 der Norm ist für die tägliche Planungspraxis besonders relevant: Er enthält die Anforderungen an Innenraumklima und Lüftungsmengen. Dieser Artikel erklärt den Normaufbau, die wichtigsten Kategorien und zeigt, wie die Norm konkret in der Planung angewendet wird.

Struktur und Teile der DIN EN 16798

DIN EN 16798 ist eine mehrteilige europäische Normenreihe unter dem Dach der Energiebewertung von Gebäuden (EN ISO 52000-Rahmen). Sie löste 2019 die EN 15251 ab, die bis dahin die maßgebende europäische Grundlage für Eingangsparameter des Innenraumklimas war. Der Wechsel war nicht nur eine formale Umbenennung: DIN EN 16798 integriert die Anforderungen an Raumluftqualität, thermische Behaglichkeit und Lüftungsmengen konsequenter in das europäische System zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden nach der EPBD (Energy Performance of Buildings Directive).

Die Normenreihe gliedert sich in mehrere Teile mit unterschiedlichen Anwendungsbereichen:

Teil 1 (DIN EN 16798-1) enthält die Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden – darunter Kategorien für Raumluftqualität, thermische Behaglichkeit und Lüftungsmengen. Dieser Teil ist in der täglichen Planungspraxis der am häufigsten referenzierte.

Teil 3 (DIN EN 16798-3) regelt die Lüftungsanforderungen für Nichtwohngebäude und ergänzt Teil 1 um Berechnungsverfahren für Außenluftvolumenströme, Luftdichtheitsanforderungen und Lüftungsstrategien.

Teil 5 befasst sich mit Berechnungsverfahren für Lüftungs- und Klimaanlagen; Teil 7 mit der Inspektion von Lüftungsanlagen.

Für die Abgrenzung zu anderen Regelwerken gilt: DIN EN 16798 gilt primär für Nichtwohngebäude. Für Wohngebäude ist DIN 1946-6 das maßgebende Regelwerk, das Lüftungskonzepte und Lüftungsstufen für den Wohnungsbau definiert. Der internationale Vergleich mit ASHRAE 62.1 (USA) zeigt inhaltliche Überschneidungen bei der Methodik der personenbezogenen Luftmengenermittlung, unterscheidet sich jedoch in den konkreten Richtwerten und der normativen Verbindlichkeit.

Die praktische Relevanz von DIN EN 16798-1 liegt darin, dass sie als Eingangsparameter-Norm für Energieausweise, Gebäudesimulationen (z. B. nach DIN V 18599) und Zertifizierungsverfahren (DGNB, LEED, BREEAM) verwendet wird. Planer, die Energienachweise erstellen oder Gebäude nach internationalen Standards zertifizieren lassen, kommen an dieser Norm nicht vorbei.

Raumluftqualitätskategorien IDA 1 bis IDA 4

DIN EN 16798-1 definiert vier Innenraumluftqualitätskategorien – IDA 1 bis IDA 4 – die den Ausgangspunkt für die Ermittlung des erforderlichen Außenluftvolumenstroms bilden. Die Kategorien beschreiben das angestrebte Qualitätsniveau der Raumluft und sind an CO₂-Differenzwerte gegenüber der Außenluft gekoppelt.

IDA 1 steht für sehr hohe Raumluftqualität. Sie wird für Räume eingesetzt, in denen besonders empfindliche Personengruppen anwesend sind oder erhöhte Anforderungen an die Luftqualität bestehen – zum Beispiel Kindertagesstätten, Krankenhausräume für immungeschwächte Patienten oder Räume mit besonders geringer Schadstofftoleranz. Der CO₂-Differenzwert gegenüber der Außenluft liegt bei IDA 1 unter 400 ppm, was bei einem Außenluft-CO₂-Gehalt von ca. 420 ppm einen Innenraumwert von unter 820 ppm bedeutet.

IDA 2 entspricht guter Raumluftqualität und ist die Standardkategorie für Büros, Konferenzräume und vergleichbare Nutzungen. Der CO₂-Differenzwert liegt zwischen 400 und 600 ppm, der Innenraumwert demnach zwischen 820 und 1.020 ppm. IDA 2 wird in der Mehrzahl der Planungsprojekte für Büro- und Verwaltungsgebäude als Auslegungsziel verwendet.

IDA 3 beschreibt mäßige Raumluftqualität mit einem CO₂-Differenzwert von 600 bis 1.000 ppm. Diese Kategorie ist für allgemeine Nutzungen vertretbar, bei denen keine besonders hohen Komfortanforderungen gestellt werden – etwa Lagerräume mit gelegentlichem Personenaufenthalt oder bestimmte Industriearbeitsplätze.

IDA 4 (niedriger Standard, CO₂-Differenz über 1.000 ppm) ist nur für Räume mit sehr kurzen Aufenthaltszeiten akzeptabel und gilt in der Planungspraxis als Untergrenze, die nicht unterschritten werden sollte.

KategorieCO₂-Differenz zur AußenluftTypische Anwendung
IDA 1< 400 ppmKliniken, Kitas, Reinräume
IDA 2400–600 ppmBüros, Konferenzräume, Schulen
IDA 3600–1.000 ppmAllgemeine Nutzung, Nebenräume
IDA 4> 1.000 ppmKurze Aufenthaltszeiten

Bei der Auslegung ist zu beachten, dass die IDA-Kategorien Eingangsparameter für die Energiebewertung sind – sie definieren, welche Außenluftmenge rechnerisch angesetzt wird. Die tatsächliche Raumluftqualität im Betrieb hängt zusätzlich von Belegungsschwankungen, Raumemissionen (VOC, Formaldehyd), Filterqualität und Luftführungsprinzip ab. Eine Auslegung auf IDA 2 garantiert daher noch keine IDA-2-Luftqualität im realen Betrieb, wenn die Anlage nicht korrekt gewartet oder betrieben wird. → Weiterführend: [Luftwechsel: Definition, Berechnung und Normvorgaben]

Außenluftvolumenstrom – drei Berechnungsmethoden

DIN EN 16798-1 bietet drei methodisch unterschiedliche Ansätze zur Ermittlung des erforderlichen Außenluftvolumenstroms. Die Wahl der Methode beeinflusst das Ergebnis erheblich; in der Planungspraxis werden alle drei Methoden je nach Nutzungsart und verfügbaren Planungsgrundlagen eingesetzt.

Methode A – Personenbezogene Lüftung: Der Außenluftvolumenstrom wird proportional zur Personenzahl ermittelt. Der Wert je Person hängt von der gewählten IDA-Kategorie und der Tätigkeitsart ab. Für IDA 2 in einem Büro mit überwiegend sitzender Tätigkeit gilt als Richtwert ca. 10 l/(s·Person) = 36 m³/(h·Person). Diese Methode eignet sich besonders für Räume mit klar definierter, konstanter Belegung.

Methode B – Flächenbezogene Lüftung: Der Außenluftvolumenstrom wird proportional zur Raumgrundfläche ermittelt. Typische Werte für IDA 2 liegen bei ca. 0,7 l/(s·m²) = 2,5 m³/(h·m²). Diese Methode berücksichtigt, dass ein Teil der Luftverunreinigung nicht von Personen, sondern von Materialien, Oberflächen und Einrichtungsgegenständen stammt (sogenannte Gebäudeemissionen). Sie eignet sich für Räume mit variabler Belegungsdichte oder wenn keine genauen Personenzahlen vorliegen.

Methode C – Kombinierte Methode: Methode C addiert einen personenbezogenen Anteil (wie Methode A) und einen flächenbezogenen Anteil (wie Methode B). Sie ist die methodisch vollständigste Variante, da sie sowohl Personenlasten als auch Gebäudeemissionen berücksichtigt. Der Gesamtaußenluftvolumenstrom ergibt sich zu:

V˙ODA=nPers×qp+AR×qAV̇_{ODA} \; = n_{Pers} \;× \;q_p \;+\; A_R \;× \;q_A

Mit:

  • nPersn_{Pers} = Personenzahl
  • qpq_p = personenbezogener Außenluftvolumenstrom [l/(s·Person)]
  • ARA_R = Raumgrundfläche [m²]
  • qAq_A = flächenbezogener Außenluftvolumenstrom [l/(s·m²)]

Für die Kategorie IDA 2 sind typische Planungswerte: qpq_p = 7 l/(s·Person) für den Personenanteil und qAq_A = 0,35 l/(s·m²) für den Gebäudeanteil (Werte aus DIN EN 16798-1, Anhang B, Beispielwerte – im Projekt stets anhand der tatsächlichen Nutzung zu überprüfen).

Berechnungsbeispiel / Formeln

Das folgende Berechnungsbeispiel zeigt die Außenluftvolumenstrom-Ermittlung für ein Großraumbüro nach DIN EN 16798-1 mit Methode A, Methode B und Methode C im Vergleich.

Randbedingungen:

  • Raumgröße: 20,0 m × 10,0 m = 200 m² Grundfläche, lichte Höhe 2,8 m → VRV_R = 560 m³
  • Personenzahl: 20 Personen (Vollbelegung, sitzende Bürotätigkeit)
  • IDA-Kategorie: IDA 2 (Zielkategorie für Standardbüro)

Methode A – Personenbezogen (IDA 2):

Richtwert:qp=10l/(s·Person)=36m3/(h·Person)Richtwert: \; q_p \;=\; 10\; l/(s·Person) \;= \;36 \;m³/(h·Person)
V˙ODA,A=20×36=720m3/hV̇_{ODA,A} \; = \;20\; ×\; 36 \; = \;720 \;m³/h

Methode B – Flächenbezogen (IDA 2):

Richtwert:qA=0,7l/(s·m2)=2,52m3/(h·m2)Richtwert: q_A \;= \;0,7 \;l/(s·m²)\; = \;2,52 \;m³/(h·m²)
V˙ODA,B=200×2,52=504m3/hV̇_{ODA,B} \; = \;200 \;×\; 2,52 \;=\; 504\; m³/h

Methode C – Kombiniert (IDA 2):

Personenanteil:20×7l/(s·Person)=140l/sGeba¨udeanteil:200×0,35l/(s·m2)=70l/sPersonenanteil: 20 \; × \;7 \;l/(s·Person)\; = \;140\;l/s Gebäudeanteil:\; 200 \;× \;0,35\; l/(s·m²)\; = \;70 \;l/s
V˙ODA,C=(140+70)l/s=210l/s=210×3,6=756m3/hV̇_{ODA,C} \; = \;(140\; + \;70)\; l/s \;=\; 210 \;l/s \;=\; 210 \;× \;3,6 \;= 756 \;m³/h

Auswertung: Methode C ergibt den höchsten Außenluftvolumenstrom (756 m³/h), gefolgt von Methode A (720 m³/h) und Methode B (504 m³/h). In der Planungspraxis ist Methode B bei dieser Belegungsdichte (20 Personen / 200 m² = 0,1 P/m²) zu niedrig, da der Personenanteil dominiert. Methode B eignet sich eher für Räume mit geringer Personendichte und hohem Emissionsanteil durch Materialien (z. B. neue Möbel, Bodenbeläge).

Rückrechnung auf Luftwechselzahl:

n=V˙/VR=756/560=1,35h1n\; =\; V̇ \;/\; V_R \;= \;756 \;/\; 560 \;= \;1,35\; h⁻¹

Dieser Wert liegt deutlich unter den in anderen Regelwerken genannten Richtwerten von 3–5 h⁻¹ für Büros. Der scheinbare Widerspruch erklärt sich dadurch, dass DIN EN 16798 den Außenluftanteil berechnet, während Richtwerte in anderen Quellen oft den Gesamtvolumenstrom (einschließlich Umluft) beschreiben. Bei reinen Außenluftanlagen ohne Umluft stimmen beide Größen überein; bei Anlagen mit hohem Umluftanteil ist die Diskrepanz erheblich.

Prüfung gegen ASR A3.6 (Arbeitsstätten):

Für Arbeitsstätten: Mindest-Außenluft 40 m³/(h·Person) → 20 × 40 = 800 m³/h

Da der ASR-Wert (800 m³/h) über allen DIN-EN-16798-Ergebnissen liegt, ist er für Arbeitsstätten maßgebend. Maßgebender Auslegungsvolumenstrom: 800 m³/h.

Thermische Behaglichkeitskategorien I bis IV

Neben den Raumluftqualitätskategorien IDA 1–4 definiert DIN EN 16798-1 in Verbindung mit DIN EN ISO 7730 vier Kategorien thermischer Behaglichkeit (I bis IV). Diese Kategorien beschreiben das zulässige Spektrum operativer Temperaturen im Sommer- und Winterbetrieb sowie die maximal tolerierte Unzufriedenheitsrate der Raumnutzer.

Kategorie I (höchste Anforderung) ist für Räume mit besonders empfindlichen Nutzergruppen vorgesehen – zum Beispiel für Krankenhäuser, Altenheime oder hochwertige Arbeitsplätze. Der PPD-Wert (Predicted Percentage of Dissatisfied) darf 6 % nicht übersteigen, was einem PMV-Wert zwischen −0,2 und +0,2 entspricht. Die operativen Temperaturgrenzen im Sommer liegen typischerweise zwischen 23,5 °C und 25,5 °C, im Winter zwischen 21 °C und 23 °C.

Kategorie II (empfohlener Standard) gilt für normale Neubauten und Sanierungen. PPD ≤ 10 %, PMV zwischen −0,5 und +0,5. Sommerobergrenze ca. 26 °C, Winteruntergrenze ca. 20 °C. Diese Kategorie ist die in der deutschen Planungspraxis am häufigsten verwendete Grundlage für die Auslegung von Lüftungs- und Klimaanlagen in Büro- und Verwaltungsgebäuden.

Kategorie III ist für bestehende Gebäude und Sanierungsprojekte akzeptabel, bei denen höhere Anforderungen technisch oder wirtschaftlich nicht umsetzbar sind. PPD ≤ 15 %, PMV zwischen −0,7 und +0,7.

Kategorie IV beschreibt nur akzeptable Bedingungen für Räume, in denen sich Personen nur kurz aufhalten oder in denen keine dauerhaften Arbeitsplätze vorhanden sind.

Die operative Temperatur θopθ_{op} wird als gewichteter Mittelwert aus Lufttemperatur und mittlerer Strahlungstemperatur der umgebenden Oberflächen berechnet. Für typische Büroräume mit moderaten Strahlungstemperaturunterschieden zwischen Lufttemperatur und Wandoberflächen gilt näherungsweise: θopθ_{op} ≈ (θLuftθ_{Luft} + θStrahlungθ_{Strahlung}) / 2. Bei Ganzglasfassaden im Sommer oder kalten Außenwänden im Winter weicht die Strahlungstemperatur erheblich von der Lufttemperatur ab – in solchen Fällen ist eine detaillierte Berechnung nach ISO 7730 erforderlich.

In Zertifizierungsverfahren nach DGNB wird die Behaglichkeitskategorie als Kriterium im Bereich „Raumluftqualität und Komfort“ bewertet. WELL Building Standard v2 setzt in bestimmten Konzepten sogar Kategorie I voraus. Bei der Planung klimatisierter Bürogebäude, die eine Zertifizierung anstreben, ist die Behaglichkeitskategorie daher frühzeitig als Planungsziel zu definieren.

Anwendung in der Lüftungsplanung

DIN EN 16798-1 ist in der Planungspraxis kein Regelwerk, das direkt eine Anlage vorschreibt – sie liefert Eingangsparameter und Kategorien, die in nachgelagerte Berechnungen und Nachweise einfließen. Die drei wichtigsten Anwendungsfelder sind der Energieausweis, die Gebäudesimulation und die Gebäudezertifizierung.

Für den Energieausweis nach GEG werden die Lüftungsmengen als Eingangsgröße in das Berechnungsverfahren nach DIN V 18599 eingespeist. DIN EN 16798-1 liefert dabei die standardisierten Nutzungsprofile und Außenluftmengen, die für die Berechnung des Primärenergiebedarfs verwendet werden. Ein Planer, der abweichende Nutzungsannahmen trifft (z. B. geringere Personendichte), muss diese begründen und dokumentieren; die Norm-Standardwerte dienen als Default.

In der dynamischen Gebäudesimulation (z. B. mit EnergyPlus, IDA ICE oder DesignBuilder) werden die IDA-Kategorien direkt als Komfortgrenzen und die Außenluftvolumenströme als Betriebsrandbedingungen eingespeist. Simulationsergebnisse wie Übertemperaturstunden, CO₂-Verlaufskurven und Energiebedarf der Lüftungsanlage lassen sich dann unmittelbar auf die normativen Anforderungen der DIN EN 16798-1 beziehen.

Für die Gebäudezertifizierung (DGNB, LEED, BREEAM) dient DIN EN 16798-1 als Referenznorm für die Bewertung von Raumluftqualität und thermischer Behaglichkeit. DGNB-Auditoren prüfen, ob die geplanten Außenluftvolumenströme mindestens der Kategorie IDA 2 entsprechen; für Top-Bewertungen ist IDA 1 gefordert.

Ein in der Praxis häufiger Fehler liegt in der Verwechslung von Mindestanforderung und Komfortkategorie. DIN EN 16798-1 enthält keine öffentlich-rechtlich verbindlichen Mindestanforderungen – diese folgen in Deutschland aus der ASR A3.6 (Arbeitsstätten), der DIN 1946-6 (Wohngebäude) und dem GEG. DIN EN 16798-1 beschreibt Qualitätskategorien, die für Auslegungsentscheidungen und Energienachweise verwendet werden. Wer eine Anlage auf IDA 3 auslegt, unterschreitet keine rechtliche Vorgabe, solange ASR und GEG eingehalten werden – trifft aber eine bewusste Entscheidung zugunsten geringerer Luftqualität. Diese Entscheidung sollte dokumentiert und mit dem Bauherrn abgestimmt sein.

Erfahrungsgemäß führt die fehlende Kenntnis dieser Abgrenzung in der Praxis dazu, dass Planer entweder überdimensionieren (aus Sorge vor Normverstößen) oder unterdimensionieren (weil die Unterscheidung zwischen normativer Empfehlung und rechtlicher Pflicht nicht klar ist). Bei der Planung empfiehlt sich daher eine explizite Kategorienwahl mit Begründung in der Planungsunterlage.

Fazit

DIN EN 16798 ist die normative Grundlage für jede professionelle Lüftungsplanung in Nichtwohngebäuden und ein unverzichtbares Referenzwerk für Energienachweise, Gebäudesimulationen und Zertifizierungsverfahren. Die IDA-Kategorien strukturieren die Auslegungsentscheidung zwischen Minimalversorgung und hohem Komfort; die drei Berechnungsmethoden bieten Planungsflexibilität je nach Nutzungsprofil. Entscheidend ist die Kenntnis der Abgrenzung zwischen normativer Kategorienwahl und rechtlich verbindlichen Mindestanforderungen aus ASR A3.6, GEG und DIN 1946-6.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert